Unfallversicherung


Sie haben möglicherweise einen Unfall erlitten und ein AU-Check up Gutachten (Arbeitsunfähigkeitsuntersuchung) attestiert eine Arbeitsunfähigkeit, der Unfallversicherer zahlt jedoch nicht nach Gliedertaxe (formularmäßige Bestimmung der prozentualen Behinderung im jeweiligen Versicherungsvertrag).

Welche Bescheide sind hier einzureichen?
Tipp: Dies richtet nach den zugrunde liegenden Bedingungen. Aber achten Sie darauf was von der Versicherung angefordert wird. Nach der aktuellen Rechtsprechung der Versicherer nur ein Recht auf die unmittelbar mit dem Unfall zusammenhängenden Unterlagen.

Verzögert sich die dortige Bearbeitung und wird auf nicht hereingereichte Unterlagen verwiesen?
Wird die Zahlung verweigert, da auf vorvertragliche Anzeigeobliegenheiten verwiesen wird?

Woher sollten Sie wissen, wo und in welchen Bedingungen und Gesetzen Ihre Rechte verbrieft ist?



Krankenversicherung


Die Krankenversicherung tritt für den Fall ein, dass eine bedingungsgemäße Krankheit vorliegt. Hier werden dann die entstandenen Kosten erstattet, je nach Einzelfall auch Krankentagegeld entrichtet.

Was passiert aber, wenn der Krankenversicherer eine Berufsunfähigkeit feststellt, deretwegen dann die Krankentagegeldzahlungen eingestellt werden?
Tipp: Achtung, der Begriff der Berufsunfähigkeit ist in der Krankenversicherung nie mit dem in der Berufsunfähigkeit gleich zu setzen. Eine Berufsunfähigkeit in der Krankenversicherung indiziert daher keine Leistungspflicht aus der Berufsunfähigkeitsversicherung!

Welche Möglichkeiten bestehen hier? Warum stellt der Krankenversicherer die Zahlungen ein, während der Berufsunfähigkeitsversicherer noch keine bedingungsgemäße Leistungspflicht festgestellt hat? Wie kann gegen eine etwaige Lücke im Zahlungsprozess vorgegangen werden?
Tipp: Viele Berufsunfähigkeitsversicherer sehen Überbrückungsgeldvereinbarungen vor. Hier können Lücken im Zahlungsprozess vermieden werden.

Habe ich einen Anspruch auf Rehabilitationsleistungen?



Risikolebensversicherung, Kapitallebensversicherung, Rentenversicherung mit Todesfallrisiko bei Suizid


Oft haben sich die Hinterbliebenen mit Behörden und Versicherern auseinander zu setzen. Hier wird u.U. von der Versicherung mitgeteilt, dass es sich um einen Suizid innerhalb der ersten drei Jahre, eine vorsätzlich begangene Straftat oder aber einen Ausschlusstatbestand handelt, damit also keine Verscherungssumme fällig wird. Vielleicht wird Ihnen aber auch entgegengehalten, dass das Bezugsrecht unwirksam, die Leistung damit in den Nachlass fällt oder aber eine Erst- bzw. Folgeprämie nicht gezahlt worden ist, damit der Versicherungsschutz erloschen ist. Ihnen dagegen ist aber nur geholfen, wenn Sie die mit einem Ableben verbundenen Kosten so schnell wie möglich über die Versicherungsleistung begleichen können.

Welche Rechte und Möglichkeiten existieren hier?
Tipp: Es geht hier immer um Beweisprobleme. Ist der Versicherer beweispflichtig, muss er auch prozesssicherer einen Sachverhalt nachweisen. Dies kann Ihre Ausgangssituation verbessern.



Sozialversicherungsbereich


Krankheit und Verlust des Arbeitsplatzes, Lohnfortzahlungen, die nach Ablauf der gesetzlichen Fristen eingestellt werden, Zahlungslücken, Übergabe als Nummer an die BfA, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe. Aber die finanziellen Verpflichtungen und Fixkosten laufen weiter.

Welche Rechte bestehen dann noch – trotz der Situation – im Sozialstaat?
Tipp: Das Gesetz sieht eine Vielzahl von Rechten auch für kranke Arbeitnehmer vor. So z.B. das MuttschG, KschG etc.

Wir helfen Ihnen hier kompetent und unbürokratisch weiter.

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